Hyperion per Android App fernsteuern / ausschalten

Hyperion ist bereits auf dem Raspberry Pi neben einem Mediencenter wie RaspBMC auf Kodi- bzw. XBMC-Basis installiert. In dieser Kombination funktionieren die LEDs, die wir hinter einem Fernseher platziert haben, als Ambilight-Klon. Darüber hinaus lassen sich die LEDs aber auch über die gleichnamige Android App „Hyperion“ steuern. Wie das geht und was das einem bringen soll könnt ihr in diesem Artikel lesen. 

Die Hyperion App für Android

Ihr könnt sie euch Hyperion für Android hier herunterladen. Dafür müsst ihr sie euch jedoch für einen Euro kaufen. Daneben gibt es aber auch mit Hyperion Free eine kostenlose Variante. Inwiefern sich diese vom Funktionsumfang der kostenpflichtigen Version unterscheidet, kann ich euch nicht sagen. Für mich ist die App das Geld aber auf jeden Fall wert, weshalb ich gleich zur ersteren gegriffen habe.

Die App stammt von dem Entwickler-Team, welches auch hinter Hyperion steht und wird daher auch parallel weiterentwickelt und stets mit aktuellen Funktionen versorgt.

Das kann die App

  • Man kann eine feste Farbe an die LEDs übermitteln. Dazu habt ihr in der App auf der ersten Seite ein Farbkreis, über den man eine Farbe wählen kann. Daneben kann man auch die Farbintensität (wobei 0 = weiß ist) und die Helligkeit regeln.
  • Über die Helligkeitseinstellung lassen sich die LEDs somit auch ausschalten. Dazu einfach die Helligkeit auf 0 stellen. Sehr praktisch, weil diese sonst ggf. teilweise an bleiben würden, selbst wenn der Rpi aus ist.
  • Weiterhin verfügt die App über verschiedene vorgefertigte Farbeffekte sowie -muster, die sich an die LEDs übertragen lassen. Darunter auch Stimmungslichter, Strobo-Effekte und ähnliches. Sieht ganz schön aus, vor allem wenn man gerade kein Film anschaut, sondern beispielsweise nur Musik abspielt.
  • Weiterhin kann man auch die Farben an sich (Gamma etc) über die App einstellen. Praktisch wenn die LEDs einen Farbstich haben oder ähnliches. In der Regel braucht man hier aber nichts von Hand anpassen.

Die Verbindung erfolgt über die Angabe der IP Adresse des Raspberry Pis. Mehr sollte nicht notwendig sein.

Jens Jakob

Autor, Fotograf, Videoproduzent... und mehr - oder weniger. Ich mache, worauf ich Lust habe. Auf lichtbahn.de schreibe ich über eben solche vielseitige Themen, was mich interessiert, was ich mache und was mich antreibt. Viel Spaß beim Lesen!

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